„Es ist vielleicht ein wenig naiv zu glauben, dass mein Arbeitsplatz (das Atelier) mein Lieblingsplatz ist. Das war immer schon auch von meinen sehr unterschiedlichen Gefühlen begleitet. Malerische Gestaltung kann auch quälerisch sein. Ein Beispiel: Wenn ich des Abends sehr lange gemalt habe und darum schlecht schlafe, die Fortgestaltung geht im Kopf hin und her, mache ich erst einmal einen Bogen um den “Lieblingsarbeitsplatz”. Versöhnen kann ich mich an meinem Lieblingsplatz im Atelier. Ich sitze an einem großen Fenster, vor einem Lesebrett, auf dem zwei Zeitungen stehen. Wenn ich die gelesen habe, kann vielleicht auch die Arbeit weitergehen. Wenn man künstlerisches Arbeiten ernst nimmt, kommt Spaßmalerei eher selten vor“.