Die in den Jahren 1904/06 durch Aufstauung des Baches Glör errichtete und am 11. Juni 1906 eingeweihte Glörtalsperre erstrahlt seit der Restaurierung der Staumauer in den Jahren 2000 bis 2004 in neuem Glanz und bietet Erholungssuchenden aus der näheren und weiteren Umgebung heute wieder ganzjährig ein lohnendes Ausflugsziel.Ursprünglich sicherte der südlich von Hagen im Einzugsbereich von Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis), Halver und Schalksmühle (Märkischer Kreis) gelegene 25 Hektar „kleine See“ die Versorgung der Kleineisen- und Drahtindustrie mit Kühlwasser und Triebwasser für die Wasserräder.

Später diente die Talsperre als Notreservoir für Trinkwasser und in geringem Umfang der Wasserregulierung von Volme und Ruhr. Heute ist die Glörtalsperre eine Freizeitoase der Ruhe inmitten unberührter Natur, die ihren Besuchern eine Vielzahl von Attraktionen bietet.

Quelle: Regionalverband Ruhr