Mein Lieblingsplatz hat keinen Namen. Aber wenn ich ihn benennen müsste, würde ich ihn “Tor zur Wilden Ennepe” taufen“, erzählt Peter Höller. Der Platz liegt etwas rechts von der ehemaligen Bahntrasse (heute Rad- und Wanderweg von Halver nach Anschlag). Dort, wo früher eine Eisenbahnbrücke war, geht es rechts vom Weg ab. Man geht am Waldrand entlang bis auf eine Anhöhe. Früher stand dort eine Bank und man hat von dieser Stelle aus einen herrlichen Blick auf das westliche Halver. Spaziergänger erreichen den Platz von diesem Radweg aus oder von der Kölner Straße und dann „beim Hof Helbert links den Berg hinauf“. „Dieser Platz ist seit meiner Kindheit ein Lieblingsplatz. Ich bin dort früher oft mit meinem Vater und meinem Bruder gewesen. Wir sind manchmal schon ganz früh von der Kölner Straße aus aufgebrochen, wir haben auf besagter Bank ausgeruht und den Ausblick auf Halver genossen. Und dann haben wir einen Spaziergang an der Bahnlinie entlang gemacht bis zum Naturschutzgebiet “Wilde Ennepe” mit den Mäandern und Findlingen. Wir haben manchmal Rehe gesehen, leider keine Wildschweine. Natürlich ist dies eine ganz persönliche Beziehung zu diesem Ort“, erinnert sich Peter Höller. Von dem Aussichtspunkt erkennt man die „drei Türme von Halver“ (Kath. und Ev. Kirche und Aussichtsturm). „Man kann ganz abschalten, und man kommt unweigerlich ins Philosophieren über das Leben, die Schönheit der Welt und das eigene Befinden frei nach Louis Armstrong: And I think to myself: What a wonderful world!“.

Weitere Informationen zur “Wilden Ennepe:

Durchquerung der wilden Ennepe mit dem Wanderweg A2