DIE NATÜRLICHKEIT UND SCHÖNHEIT DER REGION VOR AUGEN ZU FÜHREN – DAS IST ZIEL DES PROJEKTES LIEBLINGSPLÄTZE. 62 MENSCHEN AUS „OBEN AN DER VOLME“ HAT DER SCHALKSMÜHLER FOTOGRAF RAINER HALVERSCHEID AN IHREN INDIVIDUELLEN LIEBLINGSPLÄTZEN IN SZENE GESETZT. DABEI WIRD EIN EINBLICK IN DIE LANDSCHAFT, DIE ARCHITEKTUR, DIE KULTUR – KURZ IN DAS LEBEN IN HALVER, KIERSPE, MEINERZHAGEN UND SCHALKSMÜHLE GEWÄHRT.

Ein Teich in der Nähe der Herpine

von Kornelia Sommerfeld aus Halver

Die Stadtbücherei

von Max Paulmann aus Meinerzhagen

Die Stadtbücherei ist der Lieblingsplatz von Max Paulmann. Die Bücherei ist eine echte Bereicherung für jeden, der gerne liest. Seit 1978 öffnet sie in der Stadthalle Meinerzhagen täglich (außer montags und sonntags) ihre Türen für Lesebegeisterte und Mediennutzer jeden Alters. Mit rund 20.000 Medien, bestehend aus Büchern, Hörbüchern, Zeitschriften, CDs und CD-ROMS sowie DVDs und Gesellschaftsspielen, halten die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei für jeden Geschmack die richtige Auswahl bereit.

Quelle: Stadt Meinerzhagen

Die Schießstandanlage des KKSV Meinerzhagen

von Frank Siegers aus Meinerzhagen

Der KKSV unterhält ein breites Spektrum von Schießständen auf denen viele Disziplinen des Deutschen Schützenbundes geschossen werden können. Die Anlage verfügt über 10 Luftgewehrstände mit elektronische Schießanlagen, 10 Kleinkaliberstände mit Seilzuganlagen und 5 Sportpistolenständen. Es gibt verschiedene Trainingszeiten.

Quelle: KKSV Meinerzhagen

Der Flugplatz

von Dirk Leyendecker aus Meinerzhagen

Idyllisch gelegen und ca. 30 Hektar groß, zwischen Gummersbach, Meinerzhagen, Kierspe und Marienheide befindet sich der Regionalflugplatz Meinerzhagen halb auf bergischem und halb auf sauerländischem Gebiet. Rund 30 Flugzeuge und 3 Hubschrauber sind ständig auf dem Flugplatz stationiert. Privat- und Geschäftsfliegerei ist der größte Faktor auf dem Platz. Während die Gebäude des Flugplatzes alle auf Meinerzhagener Stadtgebiet liegen, reicht die Landebahn auf das Gebiet der Gemeinde Marienheide.  Auf dem Flugplatzgelände befindet sich auch eine Flugschule und ein Zentrum für Tragschrauber. In direkter Umgebung liegt ein Hotel-Restaurant.

Quelle: Flugplatz Meinerzhagen

Das Stadion

von Robert Güse aus Meinerzhagen

Das Stadion an der Oststraße ist der Lieblingsplatz von Robert Güse. In dem Stadion, das in städtischen Besitz ist, ist der RSV Meinerzhagen zu Hause, die Mannschaft auf die die ganze Stadt stolz ist.  Hier finden regelmäßig Fußballspiele statt. Bei Heimspielen des RSV, der zurzeit in der Oberliga kickt.

Weitere Informationen zum Stadion:
Adresse: Am Stadion 1, 58540 Meinerzhagen

Skaterpark in unmittelbarer Umgebung frei zugänglich, Freibad Meinerzhagen in unmittelbarer Umgebung (Saison: ca. Mai bis September – Di. – Fr.: 07:30 – 19:00 Uhr, Sa. & So.:10:00 – 19:00 Uhr), Minigolfanlage Meinerzhagen in unmittelbarer Umgebung (Öffnungszeiten korrespondierend mit den Öffnungszeiten des Freibads, Volmequelle in der näheren Umgebung frei zugänglich (Fritz-Paulmann-Weg)

Gastronomietipp:
Hotel-Restaurant Am Schnüffel
Zum Schnüffel 10
58540 Meinerzhagen

Übernachtungstipp:
Hotel Bauer
Willertshagen 10
58540 Meinerzhagen

Die Wolzenburg

von Annette Gräfe aus Kierspe

Haus Isenburg

von Dagmar Schröder-Becker aus Kierspe

Weitere Informationen zum Haus Isenburg:

Ponyhof Isenburg (Isenburg 3, 58566 Kierspe) in unmittelbarer Nähe

Die Tornado Motoballer Kierspe

von Astrid Schmiedel aus Kierspe

Begonnen hat die nun mehr als 55-jährige Vereinsgeschichte der Tornado Motoballer damit, dass einige Mitglieder des MSC Meinerzhagen ein Motoballspiel des MSC Kindelsberg-Kreuztal besucht hatten und so mit dem Virus “Motoball” infiziert wurden. Schon nach kurzer Zeit fanden sich genug Interessenten um 1957 eine Motoballmannschaft im MSC Meinerzhagen zu gründen. Am 17. September 1959 erfolgte dann die Gründung der Motor Sport Freunde Meinerzhagen e.V. im Deutschen Motorsport Verband (DMV). Dieses Datum ist – trotz der Umbenennung in Motoballer Kierspe – als Gründungstag anzusehen. Nach mehrmaligem Umzug an andere Wirkungsstätten ist man seit 1995 „In der Helle“ beheimatet und baute hier neben der Motoballarena auch das vereinseigene Clubheim. Dieses beherbergt neben den Vereinsräumen und der Werkstatt zwei Mieter und eine Gaststätte.

Quelle: Tornado Motoballer Kierspe

Die Glörtalsperre

von Marion Degel aus Schalksmühle

Die in den Jahren 1904/06 durch Aufstauung des Baches Glör errichtete und am 11. Juni 1906 eingeweihte Glörtalsperre erstrahlt seit der Restaurierung der Staumauer in den Jahren 2000 bis 2004 in neuem Glanz und bietet Erholungssuchenden aus der näheren und weiteren Umgebung heute wieder ganzjährig ein lohnendes Ausflugsziel.Ursprünglich sicherte der südlich von Hagen im Einzugsbereich von Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis), Halver und Schalksmühle (Märkischer Kreis) gelegene 25 Hektar „kleine See“ die Versorgung der Kleineisen- und Drahtindustrie mit Kühlwasser und Triebwasser für die Wasserräder.

Später diente die Talsperre als Notreservoir für Trinkwasser und in geringem Umfang der Wasserregulierung von Volme und Ruhr. Heute ist die Glörtalsperre eine Freizeitoase der Ruhe inmitten unberührter Natur, die ihren Besuchern eine Vielzahl von Attraktionen bietet.

Quelle: Regionalverband Ruhr

Die Musikschule

von Barbara Ohin aus Meinerzhagen

Der Lieblingsplatz von Barbara Ohin ist die 1965 gegründete Musikschule. Zu dieser Zeit sind Musikschulen relativ junge Einrichtungen –  somit lag Meinerzhagen ganz im Trend der damaligen Zeit. Gründe lagen in der gesellschaftlichen Entwicklung, aber auch in dem wachsenden Bedürfnis zu kreativer Beschäftigung. Der Heimatverein Meinerzhagen griff diese Impulse auf und veranstaltete im Frühjahr 1965 einen Informationsabend zum Thema Musikschule. Breits in der anschließenden Aussprache wurde Konsens zwischen der vertretenden Bürgerschaft und Vertretern von Rat und Verwaltung erreicht: Meinerzhagen bekommt eine Musikschule. Am 01. Oktober 1965 konnte der Schulbetrieb mit 78 Schülern und 5 Lehrkräften aufgenommen werden. Zunächst fand der Unterricht in der Realschule und in der Nordschule statt, 1966 zog die Musikschule in ein Gebäude an der Kampstraße ein und dieses blieb bis zum September 1982 ihr Domizil. 1975 wurde die Musikschularbeit auf die Stadt Halver erweitert, 1978 auf die Gemeinde Schalksmühle. Im Zusammenhang damit wurde auch der Name der Schule geändert in “Musikschule Volmetal”.  Am 17. September 1982 zog die Musikschule von der Kampstraße in die Nordschule um, die durch den Bau des Schulzentrums Rothenstein entbehrlich geworden war. Von 1998 bis 2006 leitete Barbara Ohin die Geschicke der Schule, die zu ihrem Lieblingsplatz Oben an der Volme wurde.

Quelle: Musikschule Volmetal

Quelle: Stadt Meinerzhagen

Die Knochenmühle

von Andrea Müller aus Meinerzhagen

Ein in der Region – und darüber hinaus – einzigartiges Bauwerk ist die Knochenmühle in Mühlhofe als das letzte in Westfalen erhaltene Kulturdenkmal seiner Art. Vollständig restauriert und funktionsfähig, gibt sie Auskunft über das landwirtschaftliche Arbeiten im 19. Jahrhundert: Um das Jahr 1837 wurde die Mühlenanlage mit einem Stampfwerk für tierische Knochen erbaut. Das entstandene Knochenmehl wurde als organisches Düngemittel für die wenig ertragreichen Äcker genutzt. Waren die Partikel nach dem Stampfen noch zu grobkörnig, gab man sie zum weiteren Zerkleinern in eine mit Steinen gefüllte Trommel.  Der Antrieb der Knochenmühle erfolgte mittels Wasserkraft über ein Wasserrad, das über einen Abzweig eines bachaufwärts liegenden und extra angelegten Teichs gespeist wurde. Dieser lässt auch die Steuerung des Rads über ein Wehr zu. Auf diese Weise wurde der tierische Dünger bis ins Jahr 1939 hergestellt.  Interessierte Besucher können die Knochenmühle jeden ersten Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr oder nach Voranmeldung über den Heimatverein Meinerzhagen besichtigen. Darüber hinaus ist sie zu offiziellen Anlässen am deutschen Mühlentag (jeweils Pfingstmontag) sowie am Tag des offenen Denkmals (jeweils zweiter Sonntag im September) geöffnet.

Quelle: Stadt Meinerzhagen

Die Listertalsperre

von Ingrid Stasch aus Meinerzhagen

Die Listertalsperre ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie lädt jedes Jahr zahlreiche Besucher zum Segeln, Angeln, Surfen und Schwimmen ein. Am Listersee gibt es mehrere Campingplätze, das Ferienhausgebiet “Heiligenberg” und sehr schöne mit Blick auf den See gelegene Ferienhäuser. Badestrände befinden sich in Hunswinkel, Windebruch und Heiligenberg. Der Bootssteg in Windebruch hat 24 Anlegeplätze für Segelboote. Am Steg gibt es eine Liegewiese und Toiletten, und zum nächsten Campingplatz sind es nur drei Minuten.

Quelle: Stadt Meinerzhagen

Weitere Informationen zur Listertalsperre:
Adresse: Listertalsperre, 58540 Meinerzhagen

Badestelle Hunswikel (mit Steg)
Badestelle Heiligenberg
Badestelle Windebruch

Gastronomietipp:
Café Restaurant Kalberschnacke
Kalberschnacke 4
57849 Drolshagen

Restaurant Fischerheim
Seeuferstraße 1
58540 Meinerzhagen

Übernachtungstipp:
Ferienhaus Krummenerl
Krummenerl 15
58540 Meinerzhagen

Ferienhaus Silly
Windebruch 56
58540 Meinerzhagen

Camping Seeblick
Seeuferstraße 2
58540 Meinerzhagen

Hotel Fischerheim
Seeuferstraße 1
58540 Meinerzhagen

Der Golfclub Varmert

von Brigitte Litzkuhn aus Kierspe

Zwischen Rheinland und Westfalen, eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft, liegt der 18-Loch-Platz des Golf-Club Varmert e.V., Kierspe. Der Golfplatz bildet den landschaftlich reizvollen Mittelpunkt für alle Mitglieder und Gäste des Sauerländer Vereins. Das Gelände wird umrahmt von altem Baumbestand und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Schon aus der Topographie ergibt sich sein sportlicher Charakter. Wer nach der Runde Erfrischung sucht, findet im gemütlichen Clubhaus, einem komplett renovierten Bauernhof im Fachwerkstil, mit Bar und Sonnenterrasse leckere Speisen und Getränke.

Quelle: Golfclub Varmert

Die Schwimmhalle Räukepütt

von Nico Howorka aus Kierspe

Das zentral gelegene Hallenbad “Räukepütt” ist in die Sport- und Freizeitanlagen von Kierspe eingebunden und liegt direkt an der Gesamtschule Kierspe. Das kleine Schwimmbad bietet drei unterschiedliche Becken. Neben dem großen Becken, das in einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich unterteilt ist, können sich die Badegäste in einem Warmwasser-Kinderbecken und einem Babybecken austoben. Der beliebte „Mitbewohner“, die Riesenkrake, wird jeden Mittwochnachmittag im großen Becken für ein paar Stunden frei gelassen. Darüber freuen sich besonders die jungen Gäste. Des Weiteren stehen auch ein Drei-Meter-Sprungturm und das Ein-Meter-Sprungbrett sowie einige Startblöcke zur Verfügung. Für ungetrübten Wasserspaß sorgt auch eine Rutsche für größere Kinder. Im Warmwasser-Kinderbecken befindet sich ein Wasserfall und eine Kleinkinder-Rutsche, die oft und gerne von den kleinen Gästen genutzt wird.

Quelle: Stadt Kierspe

Weitere Informationen zum “Räukepütt”:
Adresse: Fritz-Linde-Straße 44, 58566 Kierspe

Öffnungszeiten:
Mo. & Do.: 06:00 – 08:00 Uhr
Di.: 06:00 – 10:00 Uhr / 15:00 – 19:30 Uhr
Mi.: 06:00 – 08:00 Uhr / 15:00 – 21:00 Uhr
Fr.: 06:00 – 10:00 Uhr / 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. & So.: 08:00 – 13:00 Uhr

Fußballgolfanlage Kierspe in unmittelbarer Nähe (Am Stadion, 58566 Kierspe) frei zugänglich.

Die Schieferhäuser

von Erika Held aus Halver

Die Schieferhäuser oder auch die “Häuser der Kultur” wurden im Rahmen der Regionale 2013 zu einem “soziokulturellen Zentrum” umgebaut. Dazu gehören die Schieferhäuser in der Frankfurter Str. 39 und 41 sowie die Villa Wippermann, Frankfurter Str. 45. Sie dienen als öffentliche Einrichtung dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Region “Oben an der Volme” (Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle) und stehen den Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Vereinen sowie Künstlerinnen und Künstlern für Kultur, Freizeit und Kommunikation zur Verfügung.  Die Eröffnung der „Häuser der Kultur“ erfolgte im Mai 2015, nach einer behutsamen Restaurierung der alten Bausubstanz. Der Verein VAKT hat seine Werkstatt und Atelierräume im Untergeschoss des Hauses Nummer 41. Dort sind zudem zwei weitere Vereine und das Kulturmanagement „Oben an der Volme“ untergebracht. In Haus Nummer 39 gibt es ein kleines Bistro im Untergeschoss. Die Räume im dortigen Obergeschoss können multifunktional für Ausstellungen, Tagungen etc. genutzt werden.

Quelle: Stadt Halver

Die Volme

von Tobias Kowal aus Schalksmühle

Der Lieblingsplatz von Tobias Kowal ist die Volme. Der Fluss bildet die natürliche Grenze zwischen Sauerland im Osten und dem Bergischen Land im Westen. Von der Quelle der Volme in Meinerzhagen bis zu ihrer Mündung in die Ruhr unterhalb des Hengsteysees legt die Volme eine Strecke von 50 Kilometern zurück. Sie durchfließt unter anderem die Städte Meinerzhagen und Kierspe, den Ortsteil Oberbrügge der Stadt Halver, den Lüdenscheider Stadtteil Brügge, die Ortsteile Schalksmühle und Dahlerbrück der Gemeinde Schalksmühle sowie die Stadtteile Rummenohl, Priorei, Dahl, Ambrock, Eilpe, Mitte und Eckesey der kreisfreien Stadt Hagen. Die Volme mündet schließlich auf einer Höhe von 91 m ü. NN in Hagen von links in die Ruhr. Im vorindustriellen Zeitalter entstanden entlang des Flusses zahlreiche Mühlen, Hammerwerke und Sensenschmieden, die über Vorteiche die Wasserkraft dieses stetig fließenden Gewässers nutzten, auf die die märkische Kleineisenindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts aufbaute.

Die Volmequelle

von Heribert Müller aus Meinerzhagen

Seit rund achtzig Jahren ist die Volmequelle am Volmehof eingefasst und wird liebevoll in Stand gehalten. So hat sich die Quelle als Ursprung für eines der prägenden Gewässer der Gegend zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, das gerne bei einer Wanderung angesteuert wird. Unter Federführung und Pflege durch die Meinerzhagener Abteilung des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) bietet die Anlage einen sehenswerten Blick auf die Quelle selbst, weitere Informationen und einen Rastplatz zum Verweilen. Zwei geschnitzte Hinweisschilder am Fritz-Paulmann-Weg weisen den Besuchern den Weg zur Quelle.

Quelle: Stadt Meinerzhagen

Die Villa Wippermann

von Claudia Wrede aus Halver

Den Lieblingsplatz von Claudia Wrede – die Villa Wippermann – findet man an der Frankfurter Straße in Halver. Die Villa wurde 1892 erbaut und war eine für die damalige Zeit typische Großbürgervilla. Sie war von einer hohen Mauer umgeben. Viele Jahre war hier der Fachbereich Bauen und Wohnen der Stadtverwaltung untergebracht. Die barrierefreie Villa Wippermann ist 2017 als “Haus der Kultur” neu eröffnet worden. Insgesamt existieren in Halver drei Häuser der Kultur. Neben der ehemaligen Fabrikantenvilla gehören zwei Schieferhäuser an der Frankfurter Straße zum Ensemble. Im Obergeschoss der Villa ist das “Regionalmuseum Villa Wippermann” untergebracht ist, im Erdgeschoss finden Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Trauungen statt. Das schmiedeeiserne Eingangstor, nach dem Vorbild des Versailler Schlosses gestaltet, das viele Jahre im Heimatmuseum “untergerbacht” war, befindet sich heute wieder an seinem ursprünglichen Platz. Die Villa liegt in einem großen Park, der zum Verweilen einlädt. Kinder können sich auf dem nahegelegenen Spielplatz austoben.

Quelle: Stadt Halver

Ein Platz im Atelier

von Ulrich Kett aus Meinerzhagen

„Es ist vielleicht ein wenig naiv zu glauben, dass mein Arbeitsplatz (das Atelier) mein Lieblingsplatz ist. Das war immer schon auch von meinen sehr unterschiedlichen Gefühlen begleitet. Malerische Gestaltung kann auch quälerisch sein. Ein Beispiel: Wenn ich des Abends sehr lange gemalt habe und darum schlecht schlafe, die Fortgestaltung geht im Kopf hin und her, mache ich erst einmal einen Bogen um den “Lieblingsarbeitsplatz”. Versöhnen kann ich mich an meinem Lieblingsplatz im Atelier. Ich sitze an einem großen Fenster, vor einem Lesebrett, auf dem zwei Zeitungen stehen. Wenn ich die gelesen habe, kann vielleicht auch die Arbeit weitergehen. Wenn man künstlerisches Arbeiten ernst nimmt, kommt Spaßmalerei eher selten vor“.

Der Sauerland-Höhenflug

von Christoph Nolte aus Meinerzhagen

Lieblingsplätze im Wald hat Christoph Nolte „hunderte“. Stimmung, Licht, Fauna und Flora machen diese Plätze besonders. „Empfehlen würde ich allen Menschen in die Natur zu gehen und diese individuell auf sich wirken zu lassen“, sagt er.

Der Schleiper Hammer

von Peter Heins aus Kierspe

Der Schleiper Hammer ist der Lieblingsplatz von Peter Heins. In dem über 200 Jahre alten Gebäude befindet sich ein kompletter Schmiedebetrieb mit über 100 Jahre alten Federhämmern. Dazu gesellen sich eine Exzenterpresse von 1850, Werkzeugmaschinen und Drehbänke aus den Jahren um 1935. „Man ist erstaunt, mit welcher Präzision dieser alte Maschinenpark arbeitet. Die Gedanken gehen in die Zeit unserer Vorfahren“, sagt Peter Heins. Die Woche hatte 6 Arbeitstage. Voraussetzung: zum Antrieb der Maschinen war genügend Wasserkraft vorhanden (bis 1915 – dann wurde elektrifiziert). Während der Stillstandzeiten ging man nach Hause und arbeitete im Garten, kümmerte sich um Nutztiere solange, bis wieder Wasser vorhanden war. Die Maschinen erzählen aber auch von weiteren Arbeitsbedingungen: kraftvoller Körpereinsatz ist erforderlich, dazu kommt ein hoher Lärmpegel, Strahlungshitze am Schmiedefeuer – sonst niedrige Umgebungstemperaturen, schlechte Luft. Die Folgen: rheumatische Erkrankungen, Gehörschäden, Knochenbrüche. Trotzdem erlernten die Männer die hohe Kunst der „Breitewarenherstellung“. Das ist eine Sammelbezeichnung von Schmiedeerzeugnissen wie Schüppen, Spaten, Hacken und Gabeln. Die Reidemeister kümmerten sich um Aufträge, während die Schmiedemeister für die hohe Qualität der Produkte zu sorgen hatten. „Ich denke mit Hochachtung an die Leistungen unserer Ahnen, freue mich aber, dass in der heutigen Arbeitswelt wesentlich bessere Bedingungen vorhanden sind, die die Metallverarbeitung erheblich erleichtern“, erklärt Peter Heins. Im Außenbereich des Hammerwerkes gibt es eine Teichanlage, deren Wasser per Turbine und Generator in elektrische Energie umgewandelt wird. Gemütliche Sitzgruppen laden zum Verweilen und Picknick ein. Wandermöglichkeiten sind ebenfalls gegeben.

Weitere Informationen zum Schleiper Hammer:
Adresse: Schleipe 3, 58566 Kierspe

Öffnungszeiten:
April – Oktober, Jeden 1. Mittwoch im Monat von 10:00 – 15:00 Uhr

Schautage mit Vorführungen:
Mühlentag (Pfingstmontag)
Tag des offenen Denkmals

Lage am Wanderweg “VolmeSchatz – Industriekultur”

Das Bauernhaus Wippekühl

von Elisabeth Jäger aus Schalksmühle

Lieblingsplatz von Elisabeth Jäger ist das Bauernhaus Wippekühl in Schalksmühle.Das denkmalgeschützte Haus liegt im Außenbereich der Gemeinde Schalksmühle oberhalb der alten Ortsmitte hinter dem Friedhof Wippekühl. Zu erreichen ist es zu Fuß oder mit dem PKW vom Bahnhof Schalksmühle aus über die Worthstraße. Braune Hinweisschilder mit weißer Schrift weisen bereits ab der Ortsmitte den Weg.  Zu Fuß hat man zudem die Möglichkeit vom Bahnhof aus über den Wippekühler Weg (oberhalb der Erlöserkirche) über eine kürzere aber auch sehr steile Strecke das Anwesen zu erreichen.Das Bauernhaus des alten Hofes Wippekühl ist in den letzten rund 400 Jahren nicht wesentlich verändert worden. Da es bis in das Münsterland auch kein weiteres Beispiel dieser Bauart gibt, gilt es als eines der letzten Zeugnisse vergangener bäuerlicher Kultur in unserer Region.Das Haus zeigt uns in einem unverbauten steinernen Untergeschoss und fast originalem Fachwerkgefüge die frühere Gemeinschaft von Mensch und Tier unter einem gemeinsamen Dach: Wohn- und Wirtschaftsbereich waren nicht exakt getrennt.Das Anwesen Wippekühl mit dem historischen Bauernhaus, am halben Hang am Ortsrand von Schalksmühle gelegen, mit den umliegenden Weiden und Wäldern ist zu allen Jahreszeiten ein wunderschöner Platz der Ruhe und Erholung. Wer zum Frühlingsmarkt (Sonntag, 14 Tage vor dem Osterfest) das Bauernhaus besucht und dort bei Kaffee und Kuchen oder bei einem Glas Altbier Freunde und Bekannte trifft und sich lange nicht vom Geschehen entfernen möchte, wer bei einem Winterspaziergang im Schnee dort innehält, oder wer bei einer Konzertveranstaltung (in den Monaten Mai bis September) unter der alten Eiche auf dem Vorplatz des Bauernhauses in der Abendsonne sitzt, bedankt sich stumm oder mit Worten: “Wie schön ist es hier!”.Jahr um Jahr erfreuen sich viele Hundert Besucher an dieser besonderen Einrichtung und seiner Umgebung.

Textquelle zur Beschreibung: Faltblatt “Nicht nur ein Denkmal … Bauernhaus Wippekühl”, Verein für Geschichte und Heimatpflege e. V. in der Gemeinde Schalksmühle e. V.

Weitere Informationen zum Bauernhaus Wippekühl:
Adresse: Wippekühl, 58579 Schalksmühle

Veranstaltungsort für (Kultur-)Veranstaltungen
Kleines Freilichtmuseum rund um die “historische Landwirtschaft”

Die historische Brennerei in Rönsahl

von Horst Becker aus Kierspe

Der Lieblingsplatz von Horst Becker ist die historische Brennerei in Rönsahl. Man findet diese im westlichen Teil von Rönsahl an der Hauptstraße,von Osten kommend rechts vor dem Abzweig Kerspeweg. Nicht zu übersehen ist der 29 Meter hohe Schornstein. Der Platz ist fast zentral gelegen und hat sich nach der Restaurierung als Dorfgemeinschaftshaus für Rönsahl und seine Umgebung, einschließlich dem rheinischen Teil des ehemaligen Königreich Buchholz, als zentraler Mittelpunkt für Kulturveranstaltungen und private Feiern, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Märkte usw. erwiesen. Geführt wird die Brennerei von einem gemeinnützigen Verein, der durch zwei Stiftungen und die Mitglieder unterstützt wird. Angeboten werden Führungen durch die aktive Brauerei, das Brennerei-Museum, die Heimatstube mit Modellen der Eisenverarbeitung und Schwarzpulverherstellung. Im Obergeschoss befindet sich eine Küche, eine Bühne und ein Veranstaltungsraum mit Platz für bis zu 180 Personen. Zudem gibt es eine Außenbühne und einen Biergarten, der Anlauf ist für zahlreiche Wander- und Radlergruppen. Wer möchte kann sich auch in der Brennerei trauen lassen.

Weitere Informationen zur Historischen Brennerei:
Adresse: Hauptstraße 23, 58566 Kierspe

Führungen und Besichtigungen der Hist. Brennerei auf Anfrage möglich, Besuch der Brauerei (Rönsahler Landbiet) mit Brauseminar und Brauereiführung, Planwagenfahrten ab/bis Hist. Brennerei

Übernachtungstipp:
Schmitzebrinks Ferienwohnung
Rönsahler Löh
58566 Kierspe

Die Skateranlage

von Tobias Heukelbach aus Meinerzhagen

Den Lieblingsplatz von Tobias Heukelbach, den Skateplatz, findet man in Meinerzhagen direkt neben dem Freibad. „Damals haben meine Freunde und ich uns sehr dafür eingesetzt, dass dort ein Skateplatz entsteht, wir haben quasi jeden Spatenstich dort beobachtet. Als der Platz fertiggestellt wurde und es trocken war, haben wir jede freie Sekunde dort mit Skaten verbracht“, erinnert er sich.  An diesem Ort hat Tobias Heukelbach viele tolle Menschen kennengelernt, wovon einige noch heute zu seinen besten Freunden zählen. Der Skater empfiehlt diesen Platz, weil es für ihn „nichts Schöneres gibt, als draußen mit Freunden aktiv zu sein.“